Buddha’s Island
Schöne existenz Bilder:
Buddha’s Island

Bild von h.koppdelaney
Buddha’s Island
Peace inside – peace outside
Inside is outside
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Buddhas Insel
Der Weg in die Liebe zu allem Sein
Du versuchst etwas im Außen zu finden, was du nur in deinem Inneren finden kannst: Liebe. Die Selbstliebe und mit ihr die Selbstannahme haben dich mit zunehmendem Alter verlassen und du suchst jemanden im Außen, der dich liebt, weil du dich nicht mehr lieben kannst.
Alle Bezogenheit auf das Außen ist ein gewollter Irrweg, denn das Pilgern dieses Weges erbringt Bewusstheit und verändert die Sicht auf die Welt. Mit mystischen und psychologischen Worten heißt das: Das Ich entgrenzt sich und erkennt sich identisch mit allem, was ist, mit allen Erscheinungen, Objekten, Gedanken und Gefühlen. Reine Wahrnehmung.
Liebe, die Liebe zum zwiespältigen Leben mit seinen Widersprüchen und Leiden, ist reine, nicht wertende Wahrnehmung der Erscheinungen des Abenteuers Leben. Leben ist Existenz an sich, egal wie das Leben gerade aussieht oder stattfindet. Die Liebe löst den Hass ab, und diese Ablösung geschieht durch den Prozess der Selbstakzeptanz.
Während der Jugend und der Aufbauzeit des Egos herrscht Selbstablehnung vor, die sich bis zum Selbsthass steigern kann.
Das Vorhandensein dieser negativen Motivationskraft, die eine wahre innere Hölle erzeugt, löst die Suche nach Erlösung aus. Diese Erlösung wird auf dem Weg zum inneren Frieden gewonnen. Dieser wiederum entsteht durch die Akzeptanz der eigenen inneren Dualität (Zweifel, Gespaltenheit).
Am Anfang der Reise steht der Selbsthass, am Ende die Selbstliebe. Schließlich verweilt der Geist in Selbstannahme in der Mitte.
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Moonstruck

Bild von h.koppdelaney
Mondsüchtig
Alleine mit dem Mond, allein mit mir.
Bilder erzählen Geschichten und vermitteln unmittelbar ein seelisches Spiegelbild ihres Schöpfers, sofern der Schöpfer authentisch ist in seiner Kreativität. Authentizität entspringt dem Wesenskern. Er hat viele Gesichter und zeigt diese Facetten durch unterschiedliche Talente und Launen.
Eine dieser schöpferischen Launen, die durch mich gelegentlich ihren Ausdruck suchen, vermittelt eine nächtliche, besinnliche und stille Atmosphäre. Magie der Nacht. Faszination. Frieden und doch Unheimlichkeit. Ängstliche Ehrfurcht wie bei einem nächtlichen Spaziergang auf einem abgelegenen Friedhof.
Es hat nach der Hitze des Tages gewittert und vom warmen Boden steigt feiner Nebel empor. Der Mond spiegelt sich in einer großen flachen Pfütze und ein Mönch schreitet über die Ebene in deren Ferne eine schlichte, aus Steinen gebaute Stupa nur noch schemenhaft zu erkennen ist.
Sucht der Mönch nach Erleuchtung oder hat er sie bereits gefunden? Oder ist er mondsüchtig? Ich war süchtig nach den Erfahrungen des Mondes, den Erfahrungen der Unterwelt. Die Oberwelt ist für mich der Alltag, die Unterwelt, das ist die Auszeit, die Phase der Introversion und der Innenschau. Ich spreche von analytischer und transpersonaler Psychologie und von Psychoanalyse. Selbsterfahrung und Selbsterforschung sind ebenfalls Begriffe, die in diesen Zusammenhang gehören.
Die Aufmerksamkeit wird von der Sonne, der Oberwelt abgezogen und dem Mond, der Nacht und der Unterwelt mit all ihren hellen und dunklen Gefühlen, zugewandt. Alles kreist um den eigenen Bauchnabel und das Bewusstsein gewinnt schließlich einen neuen Blick auf die Welt.
Der neue Blick durchschaut Mechanismen und Zusammenhänge, die zuvor verschleiert waren.
Das, was die „Welt im Innersten“ zusammenhält wird mit Begriffen wie Gott, Buddha, Allah und vielen anderen das Absolute umschreibende Worte belegt. Ich verwende auch den Begriff des Tao für das Eine, das Unaussprechliche, für das reine Sein und Erkennen. Die Umschreibung „reines Licht“ gefällt mir hier. Reines Bewusstsein oder absolutes Bewusstsein nenne ich in diesem Zusammenhang ebenfalls.
Nun könnte ich mit dem Finger auf den Mond zeigen, und hinzufügen, dass der volle Mond ein Symbol der Ganzheit und des höheren Selbst ist. Die ganze Welt ist gemeint, die Existenz als solche. Der Mond als umschreibendes Attribut des Weiblichen ist vergleichbar mit der Erde, die im Gegensatz zum männlich Himmlischen ebenfalls das Weiblich vertritt.
Der Mond gilt als weiblich und die Erde ebenfalls. Die Sonne gilt als männlich und der Himmel ebenfalls.
In der weiteren Analogisierung folgen dem Himmel der Intellekt, der Verstand, der Logos, das heißt das erkennende Prinzip. Dem Mond folgen die Gefühle, die Launen, der Eros, mithin das emotionale Prinzip.
Der Mond vertritt die sinnliche, gespürte Seite des Lebens, das Fühlen. Das Denken wird durch die Sonne symbolisiert, wobei die runde Sonnenscheibe ebenso ein Symbol der Ganzheit und des Selbst ist. Das Element des Runden, Ganzen, der Kreis steht im Vordergrund bei dieser Analogie, nicht die Sonne oder der Mond.
Bei dem obigen Bild steht die nächtliche Seite der Ganzheit im Vordergrund. Meditation, Stille, Ruhe, Tiefsinnigkeit, Philosophie und Psychoanalyse. All diese Aspekte gehören in den Zusammenhang mit der Motivationskraft B3.
In Zeiten, in denen ich stark von dieser Energie motiviert werde, drücke ich sie in Bildern aus wie das obige. Die Energie zeigt sich hier von ihrer friedlichen Seite. B3 hat auch einen autoaggressiven Aspekt, der zu Selbstanklage und Selbstzerstörung führt. Im Extrem kann B3 zu einer tiefen Depression führen indem sie alle Lebensfreude wie ein Vampir oder ein schwarzes Loch in sich aufsaugt.
Das ist hier in dem Bild nicht der Fall. Dennoch ist der Mönch fasziniert vom Mond. Wäre er nicht „mondsüchtig“, wäre er kein Mönch sondern vielleicht Taxifahrer in einer großen Metropole.
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