Q&A: Werden oft zu Unrecht Existenzen durch falschen Kinderpornoverdacht zerstört?
Frage von Christina: Werden oft zu Unrecht Existenzen durch falschen Kinderpornoverdacht zerstört?
Tausende Menschen kommen ins Visier der Kinderporno-Fahnder, bekommen Hausdurchsuchungen, PC wird ihnen weggenommen und am Ende stellt sich heraus, dass sie unschuldig sind. Das Verfahren wird meistens eingestellt, aber der Ruf bei den Nachbarn, Freunden und Familie ist ruiniert???
Und manche die noch mehr Pech haben, bei denen wird sogar etwas gefunden, weil sie aus Versehen auf ner KiPo Seite gelandet sind und nicht wissen wie sie ihren Cache löschen können.
Wird hier Unschuldigen das Leben ruiniert?
@carolus
Man kann sowohl aus Versehen etwas kinderpornografisches runterladen! siehe:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/11/18/die-razzia-ist-nur-einen-klick-entfernt/
@Artaios
Der Link ist von einem renommierten deutschen Strafverdeitiger, der auch öfters TV-Auftritte hat. Der könnte sich sowas nicht leisten.
Beste Antwort:
Answer by keks
…das Leben Unschuldiger ist auch ruiniert, wenn dem Verdacht nicht nachgegangen wird und an den Vorwürfen etwas dran sein sollte…
@ carolus… doch man kann!
Und irgendwann befragt dich die Personalabteilung, was du während der Dienstseiten auf z.B. Schwulenseiten gesucht hast..
Dabei hat sich unbemerkt eine Suchmaschine der Suche nach Ökologie-Problemen angehängt
Erfahrung? Ja, leider! Eigene
.
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Tags: durch, Existenzen, falschen, Kinderpornoverdacht, Unrecht, werden, zerstört

8 Kommentare zu “Q&A: Werden oft zu Unrecht Existenzen durch falschen Kinderpornoverdacht zerstört?”
Von marion.ofsherwood zu 27.01.2012 | Antworten
Das ist natürlich schlimm, aber hier steht so viel auf dem Spiel, dass es besser ist, lieber einen zuviel zu verdächtigen als einen zuwenig.
Was mir Angst macht, ist eher die Tatsache, dass es so leicht ist herauszubekommen, was jemand runterlädt. Das die Polizei überhaupt rausfinden kann, was jemand in seinem Computer schaut. In diesem Zusammenhang ist es ja hilfreich, aber woher weiß ich denn, dass bei mir nicht die Polizei vor der Tür steht, wenn ich mir regierungskritisches Material, z.b. von Attack oder Antifa oder Anti-Bush-Organisationen runterlade?? Ich meine natürlich, runterladen würde.
)
Wie gesagt, je mehr Pornoschauer in den Knast wandern, desto besser, aber es hat schon was von Überwachungsstaat.
Von aviator zu 27.01.2012 | Antworten
Kinderschutz geht vor!
Wenn jemand tatsächlich unschuldig ist, dann brauch er sich nichts vorwerfen lassen.
Sicher, man wird dann schnell verdächtigt. Aber wenn es um Kinder geht, dann ist ein schnelles Handeln und Eingreifen notwendig, oder willst du dass diese Verbrecher weiter frei rumlaufen?
Sicher, manchmal passieren auch Fehler. Diese können sich wohl nicht vermeiden lassen.
Übrigens: Warum schreibt ein erwachsener Mann, 25 Jahre alt einem Mädchen, 11 Jahre alt im Chat eine Nachricht wie: Hi, wie gehts? Was machst du so?
Kinderschutz geht vor!
Von carolus zu 27.01.2012 | Antworten
Aus Versehen kann man nicht auf so einer Seite landen.
Und der Schutz unserer Kinder ist höher zu bewerten als alles andere.
Von savage zu 27.01.2012 | Antworten
ohne verdachtsmomente passiert ja sowas nicht. lieber einmal zuviel geschaut, als einmal zu wenig. besser ein schlechter ruf, als vergewaltigte, missbrauchte kinder…
Von Artaios zu 27.01.2012 | Antworten
So einfach aus “Versehen” kommt man nicht auf eine KiPo Seite. Und wer wirklich doch mal aus versehen auf so einer Seite war hat auch nichts zu befürchten wenn er sie gleich wieder wegklickt und nicht noch eine halbe Stunde auf so einer Seite verbringt.
Sorry, nach 10 Jahren Internet kann mir niemand etwas von “Zufall” oder “Versehen” erzählen.
Wenn es so ist wie im Link beschrieben dann liegt er ein grob rechtswiedriges Verhalten seitens der Behörden vor.
Man kann auch verfolgen woher die Klicks kommen und wenn der Link zu dieser Datei auf der Herkunftsseite z.B. “Mein lustiges Urlaubsvideo” heißt, kann der User gar nicht wissen das es sich tatsächlich um KiPo handelt.
Wenn du keinen anderen Link hast, halte ich diesen Fall für erfunden. Es scheint auch keine anderen Links dazu zu geben. Alle anderen die ich gefunden habe, haben dort nur abgeschrieben.
Von FrauHolle DR nur mit Begründung zu 27.01.2012 | Antworten
Das glaube ich nicht.
wurde ja schon viel geschrieben davon, das Kinderschutz vorgeht. Das sehe ich ganz genauso.
Ob man wirklich durch “Zufall” auf eine KiPo-Seite landen kann, kann ich nicht beurteilen, da meine Kenntnisse viel zu gering sind in Sachen Technik.
Aber eines sollte doch dann sofort passieren:
ich würde sofort die Polizei informieren, meinen Laptop unter den Arm klemmen- und zur nächsten Polizeiwache fahren. So besteht dann ja vielleicht eine klitzekleine Möglichkeit das Ganze direkt zu verfolgen.
Ohne dringende Verdachtsmomente wird doch nicht eine Hausdurchsuchung stattfinden–habe ich jedenfalls noch nicht gehört.
Von Mark Ellos zu 27.01.2012 | Antworten
Du redest hier von Kinderschänder und nicht vom Kaugummi klauen!!!!
Mir ist es ganz recht, dass 100 Leute unschuldig durchsucht werden, wenn die Polizei dabei einen erwischt der wirklich Kinder schändet.
Natürlich kann es passieren, dass man den neusten Kinofilm runterladen will, aber ein KiPo bekommt- aber mal im Erst- wie oft ist dir das passiert? Und wenn man dann feststellt, dass ein KiPo ist, wieso löscht man die Datei nicht?
Alle selbst Schuld! Davon mal abgesehen, kommen die meistens mit 1 Jahr Gefängniss davon. Raubkopieren hingegen werden bis zu 5Jahren bestrafft…. aber das ist wieder ein anderes Thema!
Von Notenständer (vormals Tree) zu 27.01.2012 | Antworten
Ja, dem ist tatsächlich so. Es reicht schon das der Provider durch einen Fehler im Mitteilungsschreiben die falsche IP rausrückt, alles was du dir da so ausmalen kannst kam auch schonmal vor, wie z. B. die Ex die behauptet Er hätte sowas auf dem Computer, nur um ihn eins auszuwischen….genauso wie man mit einem bestimmten Betrag bei der Rasterfahnung ins Visier von inkompetenten Fahndern geraten kann…selbst wenn derjenige unschuldig ist, wird man schon von den meisten Arbeitgebern schon gekündigt sein, der Grundsatz sollte aber eigentlich “in dubio pro reo” lauten, bis die Schuld bewiesen ist.
“Aus Versehen kann man nicht auf so einer Seite landen.”
Irrtum, man kann ein Frame irgendwo im Hintergrund laden und so z. B. Visits/Klicks sammeln ohne das man das bemerkt. Genauso wie man ein “Videoaufruf” unbemerkt im Hintergrund tätigen kann, um so unter den “beliebtesten” Videos bei Youtube zu kommen…es fragt sich nur welchen Zweck der Initiator damit bezweckt..oder aber, man klickt eine Tinyurl an, die zu so einer Seite führt – da die Tiny-URL nicht die eigentliche Adresse zeigt, kann so ein Klick schon in die Misere führen, wenn es jemand nur will…technisch gesehen sind Manipulationen halt kein Problem, Youtube-Statistiken lässt sich ja auch gut für Propaganda-Zwecke manipulieren…nur so weit denkt kaum einer.